Der Nachrichtenpodcast von ZEIT ONLINE. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezia...
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen wurde in einem
Veruntreuungsprozess schuldig gesprochen und darf für fünf Jahre keine
öffentlichen Ämter bekleiden. Damit kann sie bei der kommenden
Präsidentenwahl nicht antreten, bei der sie gute Chancen gehabt hätte,
Frankreichs erste Präsidentin zu werden. Le Pen selbst bestreitet den
Vorwurf, systematisch Gelder des EU-Parlaments abgeschöpft zu haben, und
wirft der Staatsanwaltschaft vor, aus politischen Gründen ihre
Kandidatur verhindern zu wollen. Ob Le Pens Karriere jetzt vorbei ist
und wie das Urteil in Frankreich aufgenommen wird, erklärt
ZEIT-ONLINE-Autorin Annika Joeres.
US-Präsident Donald Trump hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin in
einem NBC-Interview ungewöhnlich scharf kritisiert. Außerdem hat er
damit gedroht, zusätzliche Zölle auf russisches Öl zu verhängen, sollte
Putin nicht bald einem Waffenstillstand mit der Ukraine zustimmen.
Trotzdem wolle er im Laufe der Woche erneut mit Putin sprechen. Auch mit
Blick auf den Iran hat sich Trump in dem Interview drastisch geäußert.
Sollte es im Atomstreit zu keiner Einigung mit dem Land kommen, werde es
Bombardements geben, kündigte der US-Präsident an. Michael Thumann,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet Trumps Äußerungen im
Podcast ein.
Was noch? Mehr aufs Herz hören.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Henrik Oerding
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Rassemblement National: Gericht schließt Marine Le Pen von nächster
Präsidentschaftswahl aus
Frankreich: Marine Le Pen in Veruntreuungsprozess schuldig gesprochen
US-Präsident: Donald Trump zeigt sich "sehr verärgert" über Putin und
droht dem Iran
Atomabkommen: US-Präsident droht dem Iran im Atomstreit mit
Bombenangriffen
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10:56
Das Urteil, das Le Pen die Präsidentschaftswahl kosten könnte
Im Prozess gegen Marine Le Pen wird heute in Paris das Urteil verkündet.
Der Vorsitzenden des rechtspopulistischen Rassemblement National wird
vorgeworfen, EU-Gelder veruntreut zu haben. Die Staatsanwaltschaft
fordert eine Geldstrafe von 300.000 Euro, eine fünfjährige Haftstrafe
sowie den sofortigen Entzug ihres passiven Wahlrechts für fünf Jahre.
Sollte das Gericht dieser Forderung folgen, dürfte Le Pen bei der
nächsten Präsidentschaftswahl nicht kandidieren. Was das Urteil für
Frankreich bedeutet, erklärt Matthias Krupa, Frankreich-Korrespondent
der ZEIT.
US-Präsident Donald Trump schränkt mit Budgetkürzungen, Entlassungen und
ideologischen Eingriffen in die Forschung die Wissenschaftsfreiheit an
den US-amerikanischen Universitäten immer weiter ein. Deshalb haben sich
die Top-Forscherinnen und -Forscher Jason Stanley, Timothy Snyder und
Marci Shore entschieden, nach Kanada zu ziehen. In Deutschland wird
darüber diskutiert, ob der Brain-Drain eine Chance sein könnte und
deutsche Universitäten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den
USA gezielt anwerben sollten. Was dafür und dagegen spricht, ordnet
ZEIT-Politikredakteurin Carlotta Wald ein.
Und sonst so? Endlich wissen, wie Soooo-süß-Finden auf den Philippinen
heißt.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Prozess gegen Marine Le Pen: Dann wackelt die Republik
Wissenschaftler aus den USA: Die Besten zu uns?
Jason Stanley: "Was wir jetzt sehen – das ist Faschismus"
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11:44
Goldene Pagoden unter Trümmern
Nach dem schweren Erdbeben in Südostasien ist die Zahl der Toten
in Myanmar weiter gestiegen. Am Samstagabend war von mindestens 1.600
Toten die Rede. Wie viele Menschen genau starben, wird wohl lange unklar
bleiben. Das Beben der Stärke 7,7 ereignete sich am Freitag und richtete
erhebliche Schäden an, darunter eingestürzte Gebäude und zerstörte
Straßen. Die Militärregierung von Myanmar reagierte umgehend mit
Rettungsmaßnahmen. Internationale Hilfe ist mittlerweile eingetroffen,
unter anderem ein Rettungsteam aus China. Auch die USA und Russland
haben ihre Unterstützung zugesichert. Myanmar befindet sich seit
Jahrzehnten weitgehend unter der Kontrolle des Militärs. Wie beeinflusst
die politische Situation die Katastrophenhilfe im Land? Tom Fischermann
koordiniert die internationale Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT. Im
Podcast ordnet er die Lage vor Ort ein.
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump setzt die Auflösung
der Entwicklungsbehörde USAID weiter fort. Doch auch in Europa geht der
Trend dahin, an der Entwicklungspolitik zu sparen. Die CDU fordert in
Deutschland, das Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) in das Auswärtige Amt zu integrieren. Die CDU
argumentiert, dass Haushaltsmittel für die Verteidigungspolitik
verwendet werden sollten und die Entwicklungszusammenarbeit stärker an
deutschen Interessen ausgerichtet werden müsse. Und auch Frankreich, die
Niederlande und Großbritannien haben in den vergangenen Jahren bereits
an der Entwicklungszusammenarbeit gespart. ZEIT-Autorin Christiane Grefe
analysiert die möglichen Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die
globale Armut und die internationale Zusammenarbeit.
Und sonst so: Pelziger Widerstand in Istanbul
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge
Myanmar und Thailand: Eine Katastrophe mit unabsehbarem Ausmaß
Südostasien: Zahl der Toten nach Erdbeben in Myanmar steigt auf mehr als
1.000
Erdbeben in Südostasien: Regierung in Myanmar zählt nach Erdbeben mehr
als 140 Tote
Südostasien: Tote bei schwerem Erdbeben in Myanmar und Thailand
Myanmar: Das Militär an der Macht
Erdbeben in Südostasien: China unterstützt Myanmar mit knapp 13
Millionen Euro Erdbebenhilfe
Erdbeben in Myanmar: Man muss vom Schlimmsten ausgehen
Putschregierung: Myanmars Juntachef kündigt Wahlen für Dezember an
Entscheidungen der US-Regierung: Die wichtigsten Entscheidungen Donald
Trumps im Überblick
Entwicklungspolitik: Sie wollen bei den Ärmsten sparen
USAid: Hält das?
US-Regierung: The very very best Fanatiker
US-Entwicklungshilfebehörde: US-Regierung unternimmt weiteren Schritt
zur Abwicklung von USAID
Entwicklungspolitik: Wie man die Welt zu einem gefährlicheren Ort macht
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11:18
Spezial: "Der Bundestag ist ein Haifischbecken"
In dieser Woche hat sich der neue Bundestag konstituiert. Von den 630
Abgeordneten sind 230 zum ersten Mal ins Parlament gewählt. Schon vor
zweieinhalb Jahren wollten wir von Was Jetzt? wissen, wie sich das
anfühlt, neu in den Bundestag zu kommen und sich im komplizierten
Parlamentsalltag zurechtzufinden. Für unsere Spezialfolge haben wir die
drei jungen Politikerinnen und Politiker jetzt erneut besucht.
Für den bayerischen FDP-Abgeordneten Muhanad al-Halak und die
Klimaaktivistin Kathrin Henneberger von den Grünen ist ihre Zeit im
Bundestag schon wieder vorbei - beide sind bei der vorgezogenen Wahl im
Februar am Wiedereinzug ins Parlament gescheitert. Wie blicken sie
zurück auf ihre Zeit als Abgeordnete? Was waren ihre größten Erfolge,
wie konnten sie mit dem Konkurrenzdruck umgehen? Und wie geht es jetzt
beruflich für sie weiter?
Maja Wallstein von der SPD hingegen hat es zurück ins Parlament
geschafft. Doch auch sie musste eine persönliche Niederlage verkraften:
Sie hat das Direktmandat in ihrem Cottbusser Wahlkreis an einen
AfD-Abgeordneten verloren. Sowieso berichtet sie davon, dass die
Angriffe von Rechts immer mehr werden. Mit welchen Wünschen und
Erwartungen startet Wallstein in ihre neue Legislaturperiode?
Shownote: "In den ersten Monaten habe ich zehn Kilo abgenommen" - Link
zur Folge mit den Abgeordneten über ihr erstes Jahr im Bundestag
Interviews mit den Abgeordneten: Lisa Caspari
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Magdalena Inou
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32:26
İmamoğlus Anhänger kämpfen weiter
Vor zehn Tagen wurde Istanbuls Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu
festgenommen und von seinem Amt suspendiert. Er gilt als der größte
Rivale von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Für die anstehende
Präsidentschaftswahl 2028 will die größte Oppositionspartei CHP ihn zum
Kandidaten ernennen. Der Vorwurf der türkischen Regierung: Bestechung.
Seit seiner Festnahme gingen Hunderttausende auf die Straße – heute
könnten noch mal sehr viele dazukommen. Denn in Istanbul wurde für heute
eine Großdemonstration angekündigt. Die Proteste verliefen bislang
friedlich, auch wenn die Polizei immer härter gegen die Demonstrierenden
vorgeht. Marion Sendker, Korrespondentin in Istanbul, berichtet über die
aktuellen Entwicklungen seit der Festnahme, ordnet das international
kritisierte Vorgehen der türkischen Regierung ein und bewertet, was das
für die politische Entwicklung des Landes bedeutet.
Die zukünftige schwarz-rote Bundesregierung möchte strengere Maßnahmen
in der Migrationspolitik ergreifen. Dazu zählen härtere Zurückweisungen
an den Grenzen und eine Beschränkung des Familiennachzugs. Deutschlands
Nachbarn schlagen ebenfalls einen härteren Kurs beim Thema Migration
ein: In Österreich soll der Familiennachzug bis September ausgesetzt
werden. Währenddessen plant Polen eine strikte vorübergehende
Einschränkung des Asylrechts. Demnach dürfen in Notlagen an den Grenzen
nur noch Menschen einen Asylantrag stellen, die legal eingereist sind.
Wie die EU-Kommission die Gesetze in Polen und Österreich einstuft und
welchen Einfluss die deutsche Zurückweisung von Geflüchteten auf die
Nachbarländer hat, analysiert Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der
ZEIT in Brüssel.
Und sonst so: Wie oft Sie Ihre Füße waschen sollten
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair
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Weitere Links zur Folge:
CHP: Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu festgenommen
Proteste gegen Erdoğan: Türkische Opposition ruft für Samstag zu
Demonstrationen auf
Proteste in der Türkei: Türkei nimmt Anwalt von inhaftiertem
Oppositionellen İmamoğlu fest
Türkei: An ihrer Seite
Koalitionsverhandlungen: Union und SPD offenbar einig bei
Zurückweisungen an der Grenze
Migration: Polen will Asylrecht vorübergehend einschränken
Asylpolitik: Österreich setzt Familiennachzug mit sofortiger Wirkung aus
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